Gutachten: Preise

Ablauf & Kosten

  • Wir klären Ihre Fragen und informieren Sie vorab bei einem ersten unverbindlichen, kostenfreien Telefonat über Ablauf, Kosten und benötigte Unterlagen.
  • Auf Wunsch schicken wir Ihnen einen Auftrag und ein Mustergutachten zu, welche Sie sich in Ruhe zu Hause durchlesen können.
  • Wenn Sie uns beauftragen, vereinbart ein Sachverständiger mit Ihnen einen für Sie passenden Besichtigungstermin.
  • Es folgt eine ca. einstündige Hausbegehung bei der das Objekt erfasst und die Dokumente übergeben werden.
  • Ausarbeitung des Gutachtens durch den Sachverständigen und Gegenprüfung durch einen weiteren Sachverständigen
  • Übersendung Ihres Gutachtens in 2-facher Fertigung und ggf. Rücksendung Ihrer Unterlagen.

Die unterschiedlichen Leistungen werden wie folgt berechnet:

  1. Die Ortsbesichtigung und Beratungsgespräche sowie schriftliche Stellungnahme werden nach einem vereinbarten Stundensatz zuzüglich der USt. und der anfallenden Gebühren abgerechnet.
  2. Eine Wertermittlung wird ebenfalls nach einem vereinbarten Stundensatz zuzüglich der USt. und der anfallenden Gebühren abgerechnet.
  3. Die Kosten eines Vollgutachtens orientieren sich in der Regel anhand unserer Preisliste. Pauschalhonorare auf anfrage.

Hinweis: Die gesetzliche Ust. sowie Nebenkosten und die amtlichen Gebühren sind ebenfalls vom Auftraggeber zu übernehmen.

Das exakte Honorar für ein umfangreiches Gutachten eines Sachverständigen ist abhängig vom jeweiligen Verkehrswert einer Immobilie. Das Honorar für Verkehrswertermittlungen wird in der Regel entsprechend unserer Preisliste ermittelt  - Pauschalpreise gerne auf Anfrage.

In manchen Fällen kann es zu höheren Kosten kommen. Handelt es sich um größere Objekte oder liegen spezielle Probleme vor, steigt der Schwierigkeitsgrad oder es kommt zu einem höheren Rechercheaufwand der die Bewertung erschwert. Mögliche Gründe können z.B. Rechte Dritter sein, im Sinne eines Wohnungsrecht (§ 1093 BGB), Nießbrauch (§ 1030 BGB), Erbbaurecht, Wegerecht oder andere Faktoren. Rechte und Lasten (z.B. Wohnungsrechte, Leitungsrechte), sowie besondere objektspezifische Merkmale (z.B. Baumängel, Bauschäden) werden zusätzlich nach Aufwand berechnet. Nebenkosten, wie z.B. Fahrtkosten, Telefon, Porto, Beschaffung von erforderlichen Unterlagen, Auslagen und ggf. Aufmaß werden auf Nachweis gesondert berechnet. 

Die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer von derzeit 19 % wird auf das Gesamthonorar hinzugerechnet. 

Bei Objekten, die einen höheren Verkehrswert haben, sowie bei Beratungen, Kurzformen und besonderen Gutachten (z.B. Mietwertgutachten, Mietminderung aufgrund von Mängeln, unbebaute Grundstücke, Entschädigung) wird das Honorar durch Absprache vereinbart

  • 1. Erster Kontakt

    1. Besprechung des Objekts (Haus, Wohnung, Gewerbeeinheit, Rechte, Belastungen).
    2. Klärung des Stichtages (aktueller Stichtag oder vergangenheitsbezogen?)
    3. Grund für die Erstellung des Gutachtens?
    4. Berücksichtigung eventueller Besonderheiten des Gutachtens

  • 2. Zusendung des Gutachtenauftrags

    Inhalt des Briefs:

    1. Gutachtenauftrag
    2. Liste aller benötigten Unterlagen (siehe auch Downloads)
    3. Vollmacht für Akteneinsicht
  • 3. Ortstermin

    1. Besichtigung aller Räume (vom Keller bis in  den Dachspitz mit schriftlicher und fotografischer Dokumentation)
    2. Stichprobenartige Aufnahme von Raummaßen zur Plausibilitätskontrolle der Baupläne.
    3. Erfassung und Berücksichtigung eventueller Schäden
    4. Wichtig: Die Anwesenheit des Auftraggebers dient der Genauigkeit des Gutachtens, da eventuelle Fragen berücksichtigt werden können.

  • 4. Ausarbeitung des Gutachtens

    Besorgung fehlender Unterlagen, insbesondere:

    1. Grundbuchauszug
    2. Baugenehmigung/Pläne/Schnitte
    3. Flurkarte
    4. Altlastenauskunft
    5. Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis
    6. Auskünfte über Baurecht, Bebaungsplan, Flächennutzungsplan, Denkmalschutz, Erschließungskosten.

    Marktrecherche über Kauf- und Mietpreise bei

    • Gutachterausschuss,
    • ortsansässige Makler usw.

    Verfassen des Gutachtens

    • Dauer bis zu 4 Wochen (Eilaufträge gerne anfragen)

     

  • 5. Zusendung des Gutachtens

    1. Zusendung des unterschriebenen Gutachtens
    2. Rücksendung nicht mehr erforderlicher Dokumente oder Originaldokuemnte
    3. Rechnungsstellung
    4. Endbesprechung bei etwaigen Fragen

Gutachten_Deckblatt_Rehkugler-Bühler_Immobiliengutachter Friedrichshafen Ravensburg

Gerichtsgutachten werden nach dem JVEG (Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz) vergütet. Das Honorar  resultiert auch daraus, dass der Sachverständige sehr viel Zeit für Recherchen, Objektbesichtigung, die Bild-Dokumentation und für zahlreiche Berechnungen aufwendet. Ein durchschnittliches Gutachten hat 40 Seiten, oftmals aber auch 80 oder mehr. Darüber hinaus werden als Grundlage zahlreiche Dokumente, Auskünfte und Unterlagen bei verschiedenen Ämtern beschafft. Oftmals muss sich der Sachverständige in eine spezielle Fachliteratur für das zu bearbeitende Gutachten einlesen oder auf Grunf steuerrechtlichen Fragen weitere Experten aus dem Bereich „Recht & Steuern“ hinzuziehen.

Durch eine umfangreiche Recherche bei ca. zehn verschiedenen Ämtern und Behörden (Baulastenverzeichnis, Liegenschaftskataster, Grundbuchamt, Sanierungsbehörde, Altlastenkataster etc.) benötigt die Erstellung des Gutachtens zeit.  Je nach Objekt müssen 10 bis 20 Werktage (nach dem Ortstermin) einklakuliert werden, sofern alle notwendigen Unterlagen vorliegen.

Sofern keine schriftliche Ausfertigung für Dritte gewünscht wird und der Wert einer Immobilie primär für Sie selbst von Interesse ist, kann eine sachverständige Einschätzung, ein sog. Kurzgutachten eine preiswerte Alternative sein.

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GLMRMB Rehkugler-Buehler.de Immobiliensachverständige

Tel.: 07541 / 399 395-50

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